Kleidung für mich,  Nähen

Challenge accepted

So, das neue Jahr hat mich auch erreicht 😉 Oder vielmehr den Blog. Ein frohes und gesundes Neues brauche ich wohl nicht mehr zu wünschen, oder? 1/12 ist ja schon um.

Ich möchte heute direkt mit einem etwas anderen Beitrag starten. Ich bin in den letzten Wochen und Monaten viel auf anderen Blogs unterwegs gewesen, habe mich durchs Netz gelesen und viele spannenden Seiten entdeckt. Dabei bin ich auf zwei spannende Challenges gestoßen und habe vor ein paar Tagen entschlossen da kurzfristig bei beiden noch mit einzusteigen. Praktischerweise lassen sich die ersten Aufgaben jeweils ganz gut verknüpfen 😉

Bei #12ausdemstoffregal von Tweed and Greet geht es darum, den wunderschönen Stoffschätzen in unseren Stofflagern etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken und uns jeden Monat mit einem der Stoffe oder einer ganzen Kategorie näher auseinanderzusetzen. Dabei geht es gar nicht zwingend darum, die Stoffe auch zu vernähen. Vielleicht stellen wir auch fest, dass manche Stoffe, für die die Zeit noch nicht reif ist, anderweitig gelagert werden sollten, damit wir daran auch später noch Freude haben. Vielleicht mögen wir manche Stoffe gar nicht mehr und entscheiden uns für den Verkauf oder das Spenden. Das lässt Selmin ganz offen. Es geht nur um das Auseinandersetzen mit den Stoffen.

Für den Monat Januar hat Selmin das Motto „Struktur“ gewählt und sich selbst schließlich für ein Projekt mit einem Samt-Stoff entschieden, in den verlinkten Beiträgen habe ich aber auch Cord und Leder entdeckt. Nur so als Beispiele.

Meine Wahl ist auf einen knotigen Strickstoff gefallen, den ich schon im letzten Winter gekauft habe und der damals schon zu einer großen Mila vonHimmelblau werden wollte, es aber irgendwie nie geschafft hat. Und ja, auch jetzt hat er es noch nicht geschafft, liegt aber jetzt mahnend mit dem Schnittmuster mitten auf dem Tisch und schaut mich täglich vorwurfsvoll an. Ich glaube, diesen Winter wird das was! Schon alleine, um bei der #nähdirwas-Challenge von mein Feenstaub, kathastrophal und KuneCoco nicht zu „versagen“.

Bei der #nähdirwas-Challenge gibt es nur 6 Themen. Nach einem Monat postet man einen Zwischenstand und nach dem zweiten Monat dann das Endergebnis zum jeweiligen Motto. Für Januar/Februar lautet die Vorgabe „Stoffvorrat plündern: Resteverwertung“. Das passt doch wie die Faust aufs Auge zu der Challenge von Tweed and Greet, oder? Ab dem 17.02. wird die Linksammlung für die Ergebnisse freigeschaltet und ich bin hochmotiviert, die große Mila bis dahin fertig zu haben. Am besten, ich setze mich noch diese Woche dran, bevor noch etwas dazwischen kommt. Man weiß ja nie 😉 Und nachdem ich schon mit diesem Post zum Zwischenstand zu spät dran bin, wäre ich beim Ergebnis dann gerne pünktlich. Jawohl!

Bei #nähdirwas gibt es außerdem immer ein paar Fragen, zu denen man beim Zwischenstand gerne etwas schreiben kann. Dieses Mal geht es auch darum, wie man seine Stoffe organisiert. Das passt super, denn mein Nähzimmer wollte ich euch ohnehin demnächst komplett vorstellen. Einige Möbel habe ich hierfür nämlich selbst gebaut und der Beitrag wäre dann eine schöne Überleitung zum DIY-Teil des Blogs, der zumindest im „Redaktionsplan“ schon vorgesehen ist 🙂

Also. Hier seht ihr mein Stoffregal. Mein Nähzimmer hat auf beiden Seiten Dachschrägen, sodass es gar nicht so einfach war, eine vernünftige Aufbewahrungslösung für all die Stoffe zu finden. Früher hatte ich einen Hochschrank. Der fiel dann hier wegen ist nicht schon mal raus 😉
Ich habe mich dann also nach Regalen umgeschaut, die zur Höhe des Kniestocks passen sollten. Fündig geworden bin ich nicht, bei Pinterest dann aber recht schnell auf verschiedene DIY-Optionen gestoßen und so entstand dieses Regal Marke Eigenbau. Und ich liebe es und ich bin sehr stolz darauf! ♥ Etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen ist schon wirklich großartig!

Bestückt ist das Regal mit 16 Stoffkisten, sortiert nach Art der Stoffe und derzeit noch mit klassischen Etiketten beschriftet, die aber demnächst durch Plotts ersetzt werden sollen (ich habe jetzt nämlich auch einen Plotter! Juhu!). Fazit ist, ich habe definitiv viel zu viel Stoff. Ich wurde beim Einräumen ja kurz panisch, dass die 16 Kisten nicht reichen. Es ging zum Glück ganz genau auf. Neue Stoffe möchte ich aber eigentlich echt erst wieder kaufen, wenn zumindest eine Kiste leer ist. Ja, ihr lest richtig. Eigentlich *hust* Aber vielleicht schaffe ich es dank der Challenges ja auch tatsächlich mal den einen oder anderen Stoffschatz zu verwerten. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Bis dahin ganz liebe Grüße und bis bald,

Lin

*dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Nennung und Verlinkung*
Verlinkt auf #12ausdemstoffregal und #nähdirwas

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